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Studio dentistico Dr Frank van Uffelen Srl

DPSI

Gesunde Zähne, schönes Zahnfleisch!

Unsere Zähne spielen eine wichtige Rolle in unserem Körper; sie erfüllen Funktionen wie die Nahrungsverarbeitung, unterstützen die Phonetik und tragen auch zur Gesichtsästhetik bei, man denke nur an ein schönes Lächeln. Tägliche Pflege und regelmäßige professionelle Untersuchungen sind für die Erhaltung gesunder Zähne und eines gesunden Zahnfleisches unerlässlich.
Das Zahnfleisch bildet den Rahmen für unsere Zähne und ist Teil unserer Ästhetik. Gesundes Zahnfleisch hat eine rosa farbe, liegt eng am Zahnhals an und füllt die Zahnzwischenräume aus. Gesundes Zahnfleisch ist Teil eines gepflegten Lächelns, das ein Gefühl von Gesundheit vermittelt.
Auf den ersten Blick ist nicht sofort erkennbar, ob das Zahnfleisch gesund ist oder sich entzündet hat. Deshalb wird es mindestens einmal im Jahr kontrolliert und bewertet. Diese Note gibt einen allgemeinen Hinweis auf den aktuellen Zustand des Zahnfleischs.
Um festzustellen, ob Ihr Zahnfleisch gesund oder entzündet ist, wird die Tiefe des Raums zwischen den Zähnen und dem Zahnfleisch gemessen. Diese Messung wird mit einem speziellen Instrument durchgeführt: der Parodontalsonde. Bei der Untersuchung wird festgestellt, wie tief dieser Raum ist und ob Blutungen und Zahnstein vorhanden sind. Je tiefer dieser Raum ist, desto schwerwiegender sind die Folgen von Entzündungen und Knochenschwund.


Ihr Zahnfleisch bekommt eine Note!

Um festzustellen, wo und wie stark eine Entzündung vorhanden ist, wird Ihr Mund in Sextanten (d. h. sechs Teile) unterteilt. Jeder Sextant wird mit einer Note bewertet, dem so genannten DPSI (Dutch Periodontal Screening Index)

0

Das Zahnfleisch ist gesund und es blutet nicht. Alles ist in Ordnung.

1

Das Zahnfleisch ist leicht entzündet und blutet nach der Messung. Dieser Zustand wird als Gingivitis bezeichnet.

2

Neben der Gingivitis ist auch Zahnstein vorhanden.

3-

Die Entzündung des Zahnfleisches ist fortgeschritten und hat das Niveau des darunter liegenden Knochens erreicht. Man spricht dann von einer beginnenden Parodontitis.

3+

Von einer mittelschweren Parodontitis spricht man, wenn der Verlust des Alveolarknochens auch zu einer teilweisen Freilegung der Wurzel geführt hat./p>

4

Von einer fortgeschrittenen Parodontitis spricht man, wenn sie sich bis zur Zahnspitze ausbreitet. Es liegt ein ausgeprägter Knochenschwund vor. Dies kann zu einer Zahnbeweglichkeit führen.


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Wie ist der Zustand Ihres Zahnfleischs?



Wie sind diese Werte zu interpretieren?

Um einen gesunden Mund zu erhalten, empfehlen wir, zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen und dabei mindestens einmal die Zahnzwischenräume zu reinigen. Auf diese Weise wird Plaque, die schädliche Bakterien enthält, gründlich entfernt. Gute Mundhygiene und rechtzeitige Behandlung verhindern viel Leid.
Der DPSI-Index zeigt uns, welche therapeutischen Maßnahmen zu ergreifen sind. Bei einem Index 1 und 2 liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Mundhygiene. Sie werden mit maßgeschneiderten Anweisungen angeleitet. Ihr Hygieniker entfernt professionell Plaque und eventuell vorhandenen Zahnstein.
Bei einem Index 3 (-/+) oder 4 ist es wichtig, dass sich Ihr Zahnarzt und/oder Ihre Dentalhygienikerin ein vollständiges Bild vom Ausmaß der vorhandenen Entzündung macht. Es wird eine vollständige Untersuchung, der Parodontalstatus, durchgeführt.
Um sich ein vollständiges Bild von der Situation zu machen, sind Röntgenaufnahmen erforderlich, um das Niveau des Alveolarknochens genau zu beurteilen. Nach der vollständigen Untersuchung werden die verschiedenen möglichen therapeutischen Behandlungen besprochen. Die genaue Behandlung einer fortgeschrittenen Parodontitis (Index 4) erfordert Engagement, Zeit und mehrere Sitzungen. Danach ist eine professionelle Nachsorge erforderlich, um das erzielte Ergebnis auf Dauer zu erhalten!

Laut Protokoll wird das DPSI-Screening einmal im Jahr durchgeführt.


Dieser Text stammt aus der Übersetzung des offiziellen Dokuments der Niederländischen Vereinigung für Parodontologie (NVvP).
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link, der von der Universität Bern (CH) entwickelt wurde und unter dem Sie weitere Informationen über Parodontalerkrankungen finden: www.parodont.ch